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Tarifrunde 2025

28. März 2025: Verdi-Warnstreik beendet – Busse und Bahnen fahren wieder wie gewohnt

Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Warnstreik bei der BVG ist seit 3 Uhr beendet. Der Betrieb ist daraufhin direkt wieder angelaufen. Mittlerweile sind alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Berlin wie gewohnt unterwegs.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben sich am gestrigen Donnerstag in der laufenden Entgelttarifverhandlung auf eine Schlichtung verständigt. Mehr hierzu: Tarifrunde 2025 | BVG

27. März 2025: Gemeinsame Pressemitteilung: ver.di und BVG vereinbaren Schlichtung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben sich in der laufenden Entgelttarifverhandlung bei der BVG auf eine Schlichtung verständigt.

„Wir gehen in die Schlichtung. Das ist eine gute Nachricht für unsere Mitarbeitenden und alle Berlinerinnen und Berliner. Jetzt gilt es gemeinsam mit den erfahrenen Schlichtern eine Lösung zu finden, die alle Perspektiven im Blick hat: Faire Löhne für die gute Arbeit unserer Mitarbeitenden, die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und ein verlässliches Angebot für die Fahrgäste”, sagt Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG.

„Die Schlichtung ermöglicht einen nüchternen Blick auf die Interessen der Verhandlungsparteien. Es ist gut, dass wir mit Unterstützung der Schlichter jetzt versuchen eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln, was die Arbeit der BVG-Beschäftigten heute wert sein sollte“, sagt ver.di-Verhandlungsführer Jeremy Arndt.

Wer sind die Schlichter? Beide Seiten haben für das Verfahren jeweils einen erfahrenen Schlichter benannt. Die BVG benennt den ehemaligen Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck. ver.di benennt den ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen und neuen Vizepräsidenten des Bundestags, Bodo Ramelow.

Wie ist der Fahrplan der Schlichtung? Das Schlichtungsverfahren wird durch eine Schlichtungskommission durchgeführt. Diese setzt sich aus den beiden Schlichtern und jeweils vier Vertretern beider Seiten zusammen. Während der Schlichtungsphase vom 28. März bis 10. April herrscht eine „Friedenspflicht“, Streiks sind bis dahin ausgeschlossen. Die Parteien haben für den Zeitraum der Schlichtung absolute Vertraulichkeit und Stillschweigen vereinbart, nach dem obligatorischen Schlichtermotto: Schlichten und Schweigen.

Wie läuft eine Schlichtung ab? Die Schlichtungskommission trifft sich zu vertraulichen Gesprächen und sucht gemeinsam nach Lösungen und Kompromissen der offenen Themen in der laufenden Tarifrunde. Die Schlichtung endet mit einer Einigungsempfehlung. Stimmen beide Seiten dieser Empfehlung zu ist eine Tariflösung gefunden und es liegt ein Tarifergebnis vor. Dieses Ergebnis wird im Anschluss und nach Wiederaufnahme der Verhandlungen in ein Tarifangebot übersetzt. Über die Annahme dieses Angebots entscheiden abschließend die jeweiligen Gremien beider Parteien. Kommt keine Einigungsempfehlung zustande gilt die Schlichtung als gescheitert und die Tarifverhandlungen starten im Prinzip von vorne.

Warum ist eine Schlichtung nötig? In der seit Januar laufenden Tarifrunde für über 16.000 Mitarbeitende bei der BVG gab es bisher sechs Verhandlungsrunden und vier Angebote der BVG. ver.di hat die Beschäftigten in diesem Zeitraum zu fünf Warnstreiks aufgerufen. Eine Einigung konnte bisher nicht erzielt werden. Nach der letzten Verhandlungsrunde am 21. März erklärte ver.di die Tarifverhandlungen für gescheitert, weshalb die BVG ver.di zu einer Schlichtung aufforderte. In den letzten Tagen wurden die Schlichtungsmodalitäten sondiert und vereinbart.

Grafik zum Schlichtungsverfahren der Tarifverhandlung 2025
© BVG, TAPAS & TWAIN GmbH

26. März 2025: BVG wird bestreikt, wenige Buslinien fahren

Die BVG wird wie angekündigt von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Seit Mittwochmorgen um 3 Uhr steht der Betrieb für 48 Stunden still – betroffen sind U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Buslinien. Lediglich einige Busse, die von Subunternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden, fahren weiterhin. Nicht vom Streik betroffen sind die BVG-Fähren, Muva und Jelbi. Informationen zu den noch fahrenden Buslinien finden Sie hier.

21. März 2025: Pressestatement: BVG schlägt Schlichtung vor – Verdi reagiert mit Warnstreiks

Die BVG verurteilt die Ankündigung weiterer Verdi-Warnstreiks mit massiven Auswirkungen auf Berlin aufs Schärfste. Während die BVG die Schlichtung vorschlägt, um den Konflikt zu lösen, reagiert die Gewerkschaft destruktiv. Das macht man nicht. Damit hat Verdi den Bogen überspannt. Wir rufen Verdi ernsthaft auf endlich an Lösungen mitzuarbeiten. Dazu könnte schon Mitte kommender Woche die Schlichtung beginnen.

Ein weiterer Streik auf dem Rücken der Berlinerinnen und Berliner wäre ein Unding!

21. März 2025: Pressestatement: BVG fordert Schlichtung

Die Verdi-Tarifkommission hat am Nachmittag nach Beendigung der offiziellen 6. Verhandlung überraschend mitgeteilt, dass sie die Tarifverhandlungen mit der BVG für gescheitert erklärt. Angesichts des bereits vorliegenden sehr guten Angebots von bis zu 17,2 Prozent mehr Lohn ist dies eine völlig unverständliche und nicht nachvollziehbare Reaktion. Aus Sicht der BVG wären auf Basis des 4. Angebots Lösungen möglich gewesen, wenn sich auch Verdi kompromissbereit gezeigt hätte. Ein nächster Verhandlungstermin war bereits für den 10. April geplant.

Um weiteren Schaden und neue Streiks für Berlin abzuwenden, ruft die BVG die Gewerkschaft Verdi auf, den bestehenden Tarifkonflikt schnellstmöglich über eine Schlichtung zu lösen. Es gilt jetzt im Sinne aller Mitarbeitenden und der Fahrgäste, den Tarifkonflikt auf diesem Weg gemeinsam zu lösen. Aus Sicht der BVG können die Schlichtungsgespräche bereits kommende Woche starten.

21. März 2025: Keinerlei Bewegung bei Verdi: 6. Runde ergebnislos beendet

Bis zu 17,2 Prozent mehr Lohn liegen auf dem Tisch • Verdi hält weiter an unfinanzierbaren Entgeltforderungen fest • Keine Kompromisse erkennbar • Gespräche ergebnislos beendet und vertagt • Nächster vereinbarter Verhandlungstermin am 10. April

In der laufenden Tarifrunde zum neuen Entgelttarifvertrag haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heute zum mittlerweile sechsten Mal mit der Gewerkschaft Verdi verhandelt. Das Ziel der heutigen Verhandlung war es, mit Verdi eine finale Einigung auf Basis des sehr guten vorliegenden 4. Angebots zu erzielen.

Dafür hat die BVG auch heute verschiedene Denkanstöße und Modelle an den Verhandlungstisch gebracht. Es lag an Verdi, sich endlich zu bewegen und den Ball aufzunehmen. Im Verlauf der Verhandlung ist jedoch deutlich geworden, dass es auf Gewerkschaftsseite keinerlei Bewegung gibt und Verdi weiter an der realitätsfremden und nicht finanzierbaren Forderung von insgesamt 30 Prozent / 750 Euro pro Monat mehr Gehalt festhält. Dabei muss nun allen klar sein, dass eine weitere Erhöhung des Angebots durch die BVG nur mit gravierenden Auswirkungen auf Mitarbeitende und Fahrgäste einhergehen kann.

Die BVG ist auch heute angetreten, gute, gemeinsame Lösungen für unsere Mitarbeitenden und das Unternehmen zu finden. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb es auf Seiten von Verdi keinerlei Bewegung gibt. Es liegt ein Angebot auf dem Tisch, das im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld seinesgleichen sucht. Die BVG trägt die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und damit für 16.000 Mitarbeitende sowie für einen stabilen ÖPNV in Berlin. Das Unternehmen steht auch weiter für konstruktive Gespräche bereit, bei denen es darum gehen muss, Kompromisse zu finden.

Auf dem Tisch liegt weiterhin das vierte Angebot der BVG. 

  • Laufzeit: Laufzeit deutlich von ursprünglich 48 Monaten auf nunmehr nur noch 24 Monate.  
  • Arbeitszeit: Im Rahmen eines Wahlmodells können Mitarbeitende die Regelarbeitszeit von 37,5 Stunden pro Woche auf bis zu 39 Stunden erhöhen und damit bis zu 4,7 Prozent mehr Lohn erhalten. 
  • Festbetrag: Die BVG erhöht den Lohn aller Mitarbeitenden rückwirkend zum 1. Januar 2025 um 240 Euro pro Monat. Ab März 2026 kommen noch einmal 135 Euro pro Monat hinzu. 
  • Weihnachtszuwendung und Zulagen: Die Weihnachtszuwendung erhöht sich sowohl dieses als auch nächstes Jahr um jeweils 100 Euro. Fahrdienstzulage als auch die Wechselschichtzulage läge bei jeweils 225 Euro, die Schichtzulage bei 130 Euro. 

Durchschnittlich würden die Löhne aller Mitarbeitenden in zwei Jahren um 13,6 Prozent steigen für Fahrer*innen um 17,2 Prozent.

Die BVG steht für Gespräche weiter zur Verfügung. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 10. April vereinbart.

Informationen zur aktuellen Tarifrunde gibt es hier: Tarifrunde 2025 | BVG 

21. März 2025: Verdi-Warnstreik beendet – Busse und Bahnen fahren wieder wie gewohnt

Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Warnstreik bei der BVG ist seit 3 Uhr beendet. Der Betrieb ist daraufhin direkt wieder angelaufen. Mittlerweile sind alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Berlin wie gewohnt unterwegs. 

Am heutigen Freitag, 21. März, steht die nächste Verhandlungsrunde zwischen BVG und der Gewerkschaft Verdi an. 

19. März 2025: BVG-Pressestatement zum Start des Warnstreiks durch die Gewerkschaft Verdi

BVG wird bestreikt, wenige Buslinien fahren
Die BVG wird wie angekündigt von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Seit Mittwochmorgen um 3 Uhr steht der Betrieb für 48 Stunden still – betroffen sind U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Buslinien. Lediglich einige Busse, die von Subunternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden, fahren weiterhin. Nicht vom Streik betroffen sind die BVG-Fähren, Muva und Jelbi. Informationen zu den noch fahrenden Buslinien finden Sie hier.

Mehr Details zur aktuellen Tarifrunde gibt es hier: Tarifrunde 2025 | BVG 

14. März 2025: Verdi-Streik ist unnötige Eskalation: Der Ball liegt bei Verdi

Streiks, die Auswirkungen auf tausende Fahrgäste haben, dürfen immer nur das letzte Mittel der Wahl sein. Bei einem Angebot von 13,6 Prozent mehr Lohn und einer kurzen Laufzeit von nur noch zwei Jahren ist die erneute Eskalation auf dem Rücken unserer Fahrgäste unverhältnismäßig und unnötig. Wir appellieren an Verdi, Lösungen am Verhandlungstisch zu finden. Dafür ist der nächste Verhandlungstermin am 21. März vereinbart. Die Prüfung rechtlicher Schritte mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit der Verdi-Aktion behält sich die BVG vor. 

„Verhandeln bedeutet aufeinander zuzugehen! Wir sind Verdi in vier Schritten deutlich entgegengekommen. Jetzt ist Verdi an der Reihe einen Kompromissvorschlag zum Thema Entgelt an den Tisch zu bringen, statt weiter an Maximalforderungen festzuhalten. Der Ball liegt bei Verdi”, sagt Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG.

In der laufenden Tarifrunde ist die BVG der Gewerkschaft mehrmals deutlich entgegengekommen. Die Laufzeit wurde von 48 Monaten auf nunmehr 24 Monate stark verkürzt, das Entgelt steigt im Durchschnitt um 13,6 Prozent, Zulagen steigen um bis zu 125 Prozent. In der letzten Verhandlungsrunde wurden darüber hinaus schon Teileinigungen, wie beispielsweise beim Thema „Flexible Arbeitszeit“, erzielt.

Mit dem aktuellen Angebot steigt das Einstiegsgehalt für Fahrer*innen bei der BVG auf 3.182 Euro (bei 37,5-Stunden-Woche). Unter Berücksichtigung einer 39-Stunden-Woche verdienen Fahrer*innen beim Einstieg dann 3.300 Euro pro Monat. Das wäre ein Sprung vom Abstiegsrang auf den dritten Platz im bundesweiten Vergleich. Hinzu kommen monatlich 225 Euro Zulagen, was das Einstiegsgehalt auf über 3.500 Euro (bei einer 39 Stunden-Woche) erhöht. 

Das mittlerweile vierte Angebot des Unternehmens ist das Limit des finanziell Möglichen. Verdi verkennt mit Forderungen von über 30 Prozent mehr Lohn die Lage des Unternehmens und Berlins. Die BVG appelliert an die Verantwortung der Gewerkschaft als Sozialpartner: Das Unternehmen muss weiter zukunftsorientiert und sicher aufgestellt sein. 

Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung in der FahrInfo-App oder auf BVG.de prüfen. Die BVG wird so schnell wie möglich die konkreten Auswirkungen auf die Fahrgäste kommunizieren. Aktuelle Infos bekommen Fahrgäste dann hier: Streik | BVG 

12. März 2025: BVG kommt Verdi weiter entgegen: Mehr Geld, kürzere Laufzeit

Intensive Verhandlungen bis in den Abend • BVG legt 4. Angebot auf den Tisch • Laufzeit jetzt bei 24 Monaten • Einigung bei Flexibilisierung der Arbeitszeit • Rückwirkend zum Januar 2025: 240 Euro pro Monat mehr Lohn für alle BVGer*innen • „Grundlage für Abschluss am 21. März gelegt“

In der laufenden Tarifrunde zum neuen Entgelttarifvertrag haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heute zum fünften Mal mit der Gewerkschaft Verdi verhandelt. Der zusätzliche Verhandlungstermin war auf Bitten von Verdi zustande gekommen und bekräftigt den Wunsch beider Parteien, zeitnah eine gute Lösung für die Mitarbeitenden der BVG zu finden.  

„Die Verhandlungen sind hart, aber eine Einigung ist möglich! Wir sind den hohen Forderungen der Gewerkschaft erneut deutlich entgegengekommen und sind am Limit unserer finanziellen Möglichkeiten. Die Grundlagen für einen sehr guten Abschluss in der nächsten Runde sind gelegt – für unsere Mitarbeitenden und Berlin“, sagte Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG am späten Abend nach langen Gesprächen. 

In der heutigen Verhandlungsrunde standen die Themen Entgelt und Arbeitszeit im Mittelpunkt. Nach harten intensiven Verhandlungen kam die BVG der Gewerkschaft erneut deutlich entgegen und legte am späten Mittwochabend ein erweitertes, 4. Angebot vor.  

Das 4. Angebot der BVG im Überblick: 

Laufzeit
: Die BVG kommt der Gewerkschaft erneut entgegen und verkürzt die Laufzeit deutlich von ursprünglich 48 Monaten auf nunmehr nur noch 24 Monate. 

Arbeitszeit: Beim Thema Arbeitszeit einigte man sich auf den Vorschlag der Arbeitsgruppe aus Expert*innen der BVG und Verdi. Mitarbeitende können auf freiwilliger Basis auch weiterhin im Rahmen eines Wahlmodells die Regelarbeitszeit von 37,5 Stunden pro Woche auf bis zu 39 Stunden erhöhen und damit bis zu 4,7 Prozent mehr Lohn erhalten.  

Festbetrag: Die BVG erhöht den Lohn aller Mitarbeitenden rückwirkend zum 1. Januar 2025 um 240 Euro pro Monat. Ab März 2026 kommen noch einmal 135 Euro pro Monat hinzu. 

Weihnachtszuwendung und Zulagen: Zu diesen Punkten fanden heute keine weiteren Beratungen statt. Die Weihnachtszuwendung erhöht sich folglich, wie im 3. Angebot dargelegt sowohl dieses als auch nächstes Jahr um jeweils 100 Euro. Fahrdienstzulage als auch die Wechselschichtzulage läge bei jeweils 225 Euro, die Schichtzulage bei 130 Euro. 

Durchschnittlich würden die Löhne aller Mitarbeitenden in zwei Jahren um 13,6 Prozent steigen. 

Die Lösungsansätze und intensiven Gespräche bilden eine gute Grundlage für einen Abschluss in der nächsten Verhandlungsrunde. Diese ist bereits kommende Woche, für den 21. März vereinbart.

4. März 2025: BVG und Verdi einigen sich auf weiteren Verhandlungstermin am 12. März

Heute haben sich die BVG und Verdi auf den 12. März als zusätzlichen Verhandlungstermin geeinigt. Das Unternehmen begrüßte den Vorschlag von Verdi, noch vor dem nächsten geplanten Termin am 21. März weiter zu verhandeln. Denn für die BVG steht fest: Wer gute Lösungen für die Mitarbeitenden, die Fahrgäste und das Unternehmen finden will, muss verhandeln. Dass beide Seiten sich aufeinander zubewegen, bewertet die BVG positiv. Für die Fahrgäste und die Berliner*innen ist es ein gutes und wichtiges Signal, dass die Verhandlungen nun ohne weitere Streiks fortgesetzt werden. 

03. März 2025: BVG-Pressestatement zur heutigen Reaktion von Verdi

Verhandeln geht nur am Verhandlungstisch. Daher begrüßt die BVG den Vorschlag von Verdi einen zusätzlichen Verhandlungstermin zu vereinbaren. Das Unternehmen wird mit der Gewerkschaft in die Terminabstimmung gehen. Ziel der BVG ist es weiterhin, gemeinsam gute Lösungen für Mitarbeitende, Fahrgäste und das Unternehmen zu finden.  

26. Februar 2025: BVG und Verdi: Bewegung bei den Verhandlungen

Tarifparteien verhandeln intensiv • Gemeinsame Lösungsräume skizziert • Erneut verbessertes Angebot: Festbeträge und weiter erhöhte Zulagen • Laufzeit von vier Jahren auf zweieinhalb Jahre deutlich verkürzt • Nächste Verhandlungsrunde steht am 21. März an

In der laufenden Tarifrunde zum neuen Entgelttarifvertrag haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heute zum vierten Mal mit der Gewerkschaft Verdi zusammengesessen. Über mehrere Stunden wurde intensiv verhandelt, die wirtschaftliche Situation der BVG besprochen und gemeinsam Lösungsräume skizziert.

Im Ergebnis ist man sich beim Thema Laufzeit und Zulagen entgegengekommen. Die BVG stellt ein Paket in Höhe von 345 Millionen Euro über eine Laufzeit von jetzt noch zweieinhalb Jahren in Aussicht (30 Monate statt bisher 48 Monate). Damit stiege der Personalaufwand der BVG um 115 Millionen Euro pro Jahr an.

Zulagen würden um bis zu 125 Prozent steigen. Sowohl die Fahrdienstzulage als auch die Wechselschichtzulage läge dann bei jeweils 225 Euro, die Schichtzulage bei 130 Euro. Die BVG steht damit im bundesweiten Vergleich an erster Stelle, wenn es um Zulagen für Fahrerinnen und Fahrer geht. Im Angebot ist weiterhin ein monatliches Plus von 225 Euro für die Mitarbeitenden rückwirkend zum 1. Januar 2025 enthalten. Statt einer prozentualen Steigerung in den Jahren 2026 und 2027 steigt das monatliche Entgelt für alle Mitarbeitende jeweils zum Jahresanfang um 100 Euro. 

“Das aktuelle Angebot ist für das Unternehmen an der Grenze des Leistbaren. Ich bin froh, dass heute Bewegung in die Verhandlung gekommen ist. Jetzt gilt es, die Zeit bis zur nächsten Verhandlungsrunde zu nutzen und weiter an Details zu arbeiten. Gute Lösungen gibt es nur am Verhandlungstisch“, sagte Jenny Zeller-Grothe, BVG-Vorständin für Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21. März vereinbart. Gemeinsame Arbeitsgruppen arbeiten in der Zwischenzeit an vereinbarten Themenschwerpunkten weiter.

22. Februar 2025: Verdi-Warnstreik beendet – Busse und Bahnen fahren wieder planmäßig

Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Warnstreik bei der BVG ist seit 3 Uhr beendet. Der Betrieb ist daraufhin direkt wieder angelaufen. Mittlerweile sind alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Berlin wie gewohnt unterwegs.

Mehr Details, auch zum vorliegenden Angebot, sind hier zu finden: Tarifrunde 2025 | BVG

20. Februar 2025: BVG wird bestreikt, wenige Buslinien fahren

Die BVG wird wie angekündigt von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Seit Beginn des Betriebs am Donnerstagmorgen, 3 Uhr, stehen U-Bahn, Straßenbahn und die meisten Buslinien still. Lediglich einige von Subunternehmen im Auftrag der BVG betriebene Busse sind weiterhin unterwegs. Unberührt vom Streik bleiben die BVG-Fähren, Muva und Jelbi. Aktuelle Informationen zu den noch fahrenden Buslinien finden Sie hier.

Mehr Details zur aktuellen Tarifrunde gibt es hier: Tarifrunde 2025 | BVG

17. Februar 2025: BVG verurteilt erneute Eskalation durch Gewerkschaft Verdi

Die BVG bietet in der aktuellen Tarifrunde im Schnitt 17,6 Prozent mehr Lohn an und ist der Gewerkschaft in der letzten Runde deutlich entgegengekommen. Gegen dieses Angebot zu streiken zeigt, dass Verdi die Lage des Unternehmens nicht ernst nimmt und die Realitäten verkennt. Die BVG braucht gute Rahmenbedingungen und Stabilität. Das vorliegende Angebot der BVG bietet gute Lösungen für die Mitarbeitenden, behält aber auch im Blick, was das Unternehmen nachhaltig stemmen kann. Wir appellieren an die Gewerkschaft Verdi, den völlig überzogenen 48-Stunden-Streik zurückzunehmen und am Verhandlungstisch gemeinsam an einem guten Ergebnis zu arbeiten. Verhandeln heißt, Kompromisse zu finden und aufeinander zuzugehen.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 26. Februar vereinbart.

Die Gewerkschaft will die BVG nach ihrer heutigen Ankündigung am 20. und 21. Februar bestreiken. Fahrgäste müssen während des Verdi-Streiks damit rechnen, dass in dieser Zeit alle U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Buslinien ausfallen. Einige Buslinien, die von anderen Unternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden, sind trotz Streik unterwegs. Auch die Fährlinien, die Rufbusse des Service BVG Muva und die Sharing-Fahrzeuge des Jelbi-Verbundes stehen wie gewohnt zur Verfügung. Die S-Bahn und der Bahn-Regionalverkehr sind von der aktuellen Tarifrunde nicht betroffen.

Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung in der FahrInfo-App oder auf BVG.de prüfen. Die BVG wird so schnell wie möglich die konkreten Auswirkungen auf die Fahrgäste kommunizieren. Aktuelle Infos bekommen Fahrgäste dann hier: Streik | BVG 

11. Februar 2025: BVG bietet bis zu 19,2 Prozent mehr Lohn

BVG kommt Verdi entgegen • Angebot in dritter Verhandlungsrunde auf durchschnittlich 17,6 Prozent erhöht • Fahrer*innen profitieren bereits 2025 von 11,2 Prozent mehr Lohn • Nächster Verhandlungstermin am 26. Februar 2025

In der laufenden Tarifrunde zum neuen Entgelttarifvertrag haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heute mit der Gewerkschaft Verdi verhandelt. Die Gespräche waren konstruktiv. Nach intensiven Diskussionen ist die BVG der Gewerkschaft entgegengekommen und hat das Einstiegsangebot inhaltlich angepasst und erhöht.

Die BVG sichert im erhöhten Angebot nun allen Mitarbeitenden rückwirkend zum 1. Januar 2025 einen Festbetrag von 225 Euro pro Monat zu. In den Folgejahren erhöht sich das Monatsgehalt dann jeweils um 2,5 Prozent. Ergänzend wurde wie gefordert eine Angleichung von Wechselschicht- und Fahrerzulage auf jeweils 200 Euro monatlich angeboten. Für Fahrer*innen ergibt sich damit eine Lohnsteigerung von 325 Euro pro Monat, das sind für 2025 insgesamt 11,2 Prozent. Neu in das Angebot wurde die Erhöhung der Weihnachtszuwendung von jährlich 100 Euro auf 2.300 Euro zum Ende der Laufzeit aufgenommen.

„Das neue Angebot ist finanziell ein Kraftakt für die BVG. Im Gegenzug setzen wir auf das Entgegenkommen vor allem bei der Laufzeit. Diese gibt uns Planungssicherheit auf dem Weg zur Stabilisierung des Unternehmens“, sagt Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG.

Die Löhne der Beschäftigten steigen über die gesamte Laufzeit bis Ende 2028 durchschnittlich um 17,6 Prozent. Für Fahrer*innen sogar um bis zu 19,2 Prozent.

Es wurde vereinbart, in der nächsten Verhandlungsrunde auch über die Ergebnisse aus den gemeinsamen Arbeitsgruppen “Wahlmodell Arbeitszeit” und “Modernisierung TV Pauschalentgelt” zu sprechen.

Der nächste Verhandlungstermin ist für den 26. Februar 2025 vereinbart.

11. Februar 2025: BVG-Warnstreik beendet – Öffentlicher Verkehr fährt wieder planmäßig

Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Warnstreik bei der BVG endete um 3 Uhr. Kurz darauf wurde der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen. Inzwischen sind alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Berlin wie gewohnt unterwegs.

Die BVG kritisiert die Arbeitsniederlegung als überzogen und fordert Verdi auf, konstruktiv an der Verhandlungslösung mitzuwirken. 

10. Februar 2025: Statement der BVG zum heutigen Warnstreik von Verdi

Die BVG ruft die Gewerkschaft auf, gemeinsam gute Lösungen für Mitarbeitende und das Unternehmen am Verhandlungstisch zu finden. Die nächsten Verhandlungsrunden sind vereinbart. Die frühe Eskalation durch Warnstreiks ist aus Sicht der BVG unverhältnismäßig. Verhandeln heißt, Kompromisse zu finden und aufeinander zuzugehen.

Dass Lösungen möglich sind, haben die Sozialpartner BVG und Verdi in den letzten Jahren gemeinsam bewiesen. In den letzten Tarifrunden lag der Fokus klar auf der Entlastung für die Mitarbeitenden. So wurde die Wochenarbeitszeit der BVG in den letzten vier Jahren kontinuierlich auf heute 37,5 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich reduziert. Im Gegenzug ist die Zahl der Mitarbeitenden und damit der Personalaufwand deutlich gestiegen. Jetzt geht es darum, auch beim Lohn einen gewissen Nachholbedarf zu decken. Das erste Angebot an die Gewerkschaft umfasste durchschnittlich 15,3 Prozent mehr Lohn. Bereits morgen steht die nächste Verhandlungsrunde an.

10. Februar 2025: BVG-Pressestatement zum Start des Warnstreiks durch die Gewerkschaft Verdi

BVG wird bestreikt, wenige Buslinien fahren

Die BVG wird wie angekündigt von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Seit Beginn des Betriebs am Montagmorgen 3 Uhr stehen U-Bahn, Straßenbahn und die meisten Buslinien still. Lediglich einige von Subunternehmen im Auftrag der BVG betriebene Busse sind weiterhin unterwegs. Unberührt vom Streik bleiben die BVG-Fähren, Muva und Jelbi. Aktuelle Informationen zu den noch fahrenden Buslinien finden Sie hier.

Mehr Details zur aktuellen Tarifrunde gibt es hier: Tarifrunde 2025 | BVG 

6. Februar 2025: BVG-Pressestatement zum angekündigten Verdi-Warnstreik bei der BVG am 10.2. von 3 Uhr bis 3 Uhr Folgetag

Die BVG hat keinerlei Verständnis für diesen Warnstreik. Bisher gab es keine inhaltliche Reaktion auf das konstruktive und ernsthafte Einstiegsangebot der BVG, das insgesamt 15,3 Prozent mehr Lohn vorsieht und beispielsweise für Fahrer*innen allein in diesem Jahr 8,5 Prozent mehr Gehalt bedeutet. Mit dem Warnstreik eskaliert die Gewerkschaft Verdi auf dem Rücken der Fahrgäste, ohne auch nur eine Minute inhaltlich mit der BVG über das Angebot gesprochen zu haben. Die Verdi-Darstellung zu den Entgeltsteigerungen bei der BVG in den letzten Jahren kann die BVG nicht nachvollziehen und hält die Darstellung schlicht für falsch.

Wir rufen Verdi dazu auf, mit uns zu verhandeln und gemeinsam an guten Lösungen für die Mitarbeitenden und das Unternehmen zu arbeiten. Dazu ist die nächste Verhandlungsrunde schon für den 11. Februar vereinbart.

Zum Angebot: Die BVG hat Verdi wie vereinbart am 31. Januar ein Einstiegsangebot vorgelegt. Das Angebot sieht im ersten Schritt Lohnerhöhungen rückwirkend zum 1.1.2025 von durchschnittlich 6,9 Prozent vor, das Entgelt für Fahrer*innen wird um bis zu 8,5 Prozent angehoben. 2026 und bis zum Ende der Laufzeit steigen das Gehalt aller Mitarbeitenden und die geforderten Zulagen jährlich um jeweils 2,5 Prozent. Für das historisch hohe Einstiegsangebot in die Verhandlungsrunde sieht die BVG im Gegenzug eine Laufzeit bis Ende 2028 vor, die für die Planungssicherheit auf dem Weg zur notwendigen Stabilisierung des Unternehmens wichtig ist.

Die BVG wird so schnell wie möglich die Auswirkungen auf die Fahrgäste kommunizieren. Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung in der FahrInfo-App oder auf BVG.de prüfen. 

31. Januar 2025: 15,3 Prozent mehr: BVG legt Gewerkschaft Verdi Angebot vor

Im Durchschnitt 15,3 Prozent mehr für alle Beschäftigten ● Erhöhung der Zulagen für Fahrer*innen und Schichtarbeit um bis zu 84 Prozent ● Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe „Ein ernsthaftes Angebot, das deutlich unsere Bereitschaft für eine gute und zügige Lösung signalisiert“ ● Laufzeit bis Ende 2028 sorgt für Planungssicherheit und wirtschaftliche Umsetzbarkeit ● Nächstes Treffen für den 11. Februar geplant

In der laufenden Tarifrunde für einen neuen Entgelttarifvertrag haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) der Gewerkschaft Verdi ein Angebot vorgelegt. Dies hatte das Unternehmen nach dem Auftakttermin Anfang Januar angekündigt. Das Angebot sieht Lohnsteigerungen von im Durchschnitt bis zu 15,3 Prozent für alle Beschäftigten in mehreren Schritten vor. Enthalten sind auch deutliche Steigerungen von bis zu 84 Prozent bei Zulagen, insbesondere für Schichtarbeit und für die 7.400 Fahrerinnen und Fahrer. Um den Umfang des Angebots zu stemmen, sieht das Angebot eine Laufzeit bis Ende 2028 vor. 

„Das ist ein ernsthaftes Angebot. Wir zeigen damit, dass wir gute und zügige Lösungen wollen, für unsere Mitarbeitende und das Unternehmen. Gerade für Fahrer*innen und Mitarbeitende im Schichtdienst sorgen wir mit Zulagen für deutliche Verbesserungen. Die lange Laufzeit gibt uns im Gegenzug Planungssicherheit auf dem Weg zur Stabilisierung des Unternehmens“, sagt Jenny Zeller-Grothe, Verhandlungsführerin und Vorständin Personal und Soziales der BVG. 

Das Angebot sieht im ersten Schritt Lohnerhöhungen rückwirkend zum 1. 1. 2025 von durchschnittlich 6,9 Prozent vor, das Entgelt für Fahrer*innen wird um bis zu 8,5 Prozent angehoben. 2026 und bis zum Ende der Laufzeit steigen das Gehalt aller Mitarbeitenden und die geforderten Zulagen jährlich um jeweils 2,5 Prozent. 

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 11. Februar. Die BVG hat mit dem heutigen Angebot die Grundlage für weitere vertrauensvolle Gespräche mit Verdi gelegt. Dabei wurden die Interessen der Mitarbeitenden und auch die der Fahrgäste für ein stabiles Mobilitätsangebot in Berlin berücksichtigt. 

28. Januar 2025: Der Warnstreik bei der BVG ist offiziell beendet – Verkehr rollt wieder

Der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei der BVG ist seit 3 Uhr beendet. Kurz darauf lief der Verkehr der BVG wieder an. Nach einer Anlaufphase sind mittlerweile alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse wieder berlinweit planmäßig unterwegs.

Die BVG ruft Verdi erneut auf, am Verhandlungstisch gemeinsam an guten Lösungen zu arbeiten. 

27. Januar 2025: BVG-Pressestatement zum Start des Warnstreiks durch die Gewerkschaft Verdi

BVG wird bestreikt, wenige Buslinien fahren

Die BVG wird wie angekündigt durch die Gewerkschaft Verdi bestreikt. Seit Betriebsbeginn am heutigen Montagmorgen musste der Betrieb von U-Bahn, Straßenbahn und den meisten Bussen eingestellt werden. Wenige Buslinien, die von Subunternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden, sind trotz des Streiks unterwegs. Auch die BVG-Fähren, Muva und Jelbi sind nicht betroffen. Aktuelle Informationen, etwa zu den im Einsatz befindlichen Buslinien, finden Sie hier.

Alle bisherigen und aktuellen BVG-Statements und Presseinformationen zu den laufenden Tarifverhandlungen gibt es hier.

Die BVG hält den Warnstreik angesichts der konstruktiven Auftaktrunde und dem angekündigten Angebot für die Verhandlungsrunde am 31.1. für unverhältnismäßig.

22. Januar 2025: BVG-Pressestatement zur Ankündigung eines Warnstreiks durch die Gewerkschaft Verdi

Die Ankündigung von Verdi für einen Warnstreik ab Montag für 24 Stunden hält die BVG für unverhältnismäßig. Die unnötige Eskalation noch vor der ersten richtigen Verhandlungsrunde widerspricht dem Wunsch aller Seiten nach konstruktiven und guten Lösungen am Verhandlungstisch – für die Mitarbeitenden, das Unternehmen und die Berliner Fahrgäste. 

Die BVG hat nach der konstruktiven Auftaktrunde und der Klärung offener Fragen für die anstehende Verhandlungsrunde am 31. Januar ein Angebot angekündigt.

Wir werden so schnell wie möglich die Auswirkungen auf die Fahrgäste kommunizieren. Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung in der FahrInfo-App oder auf BVG.de prüfen. 

15. Januar 2025: Pressestatement der BVG zum Auftakt der Tarifrunde 2025

Mit dem heutigen Auftakttreffen startet die Tarifrunde 2025. Wie geplant haben sich die Beteiligten zu Forderungen, Positionen und Rahmenbedingungen intensiv ausgetauscht. Die BVG hat heute ihrerseits Themen in die Diskussion eingebracht.

Die Tarifvertragsparteien haben sich heute zu den jeweiligen Standpunkten ausgetauscht und offene Fragen zu Inhalten und Prozess geklärt. Die BVG hat der Gewerkschaft angekündigt, zur nächsten Verhandlungsrunde am 31. Januar ein Angebot auf Basis der am heutigen Tag ausgetauschten Positionen als Diskussionsgrundlage vorzustellen. Das Ziel der BVG ist es, gemeinsam mit Verdi umsetzbare und stabile Lösungen zu finden - für die Mitarbeitenden und das Unternehmen. Dabei sieht die BVG Nachholbedarf beim Entgelt, die Ergebnisse müssen jedoch realistisch und verhältnismäßig sein.

Zuletzt lag der gemeinsame Fokus auf Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich zur Entlastung der Mitarbeitenden. Hier ist die BVG mit 37,5 Wochenarbeitsstunden weiterhin Branchenführerin. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren zahlreiche weitere Tarifmaßnahmen wie die Einführung von Urlaubsgeld, die Einführung einer 6. Entgeltstufe, Erhöhung von Zulagen und Zahlung der Inflationsausgleichsprämie mit Verdi vereinbart und umgesetzt.

Verdi hat die BVG am späten Mittwochnachmittag darüber in Kenntnis gesetzt, dass es schon am Donnerstag zu von Verdi initiierten, punktuellen Arbeitsniederlegungen bei der BVG kommen kann. Dies kann auch Auswirkungen auf Fahrgäste haben. Die BVG steuert kurzfristig gegen und versucht Ausfälle zu vermeiden. Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung in der FahrInfo-App oder auf bvg.de prüfen.

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